Das Gebiet der
Gemeinde von Bagnone wurde schon in der Steinzeit in den mittleren Höhenlagen
bewohnt. Der Fund eines Steindenkmales, das im Museum von Pontremoli aufbewahrt
wird, zeigt die menschliche Präsenz in Bagnone bereits in der Bronzezeit.
Die erste Erwähnung
von Bagnone geht auf das Jahr 963 zurück, als der damalige Imperator von
Deutschland, Otto I., den Schutz für Bischöfe - Könige von „Luni“ und den
Schutz für Höfe und Schlösser erneuerte.
Die Herkunft des Namens „Bagnone“ stammt von der
dichten Bauweise der Häuser um das Schloss, das auf der linken Seite vom Fluss
Bagnone liegt. Der Turm des Schlosses hatte außerdem auch noch die Aufgabe mit
anderen Schlössern (Groppoli, Mulazzo, Malgrate) zu kommunizieren und die
Begehbarkeit des berühmten Pilgerweges Francigena am Talboden zu kontrollieren.
Die erste dokumentierte, schriftliche Nachricht
von Bagnone in der die Ortschaft und deren Schloss erwähnt wird, stammt aus
einem päpstlichen Lieferschein aus dem Jahre 1148.
Das Schloss von Bagnone und deren Ritter wurden im
Jahre 1351 als unabhängig erklärt, das Gebiet jedoch blieb für ein weiteres
Jahrhundert unter der Herrschaft der „marchesi Malaspina.“
Ab der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis hin
zu den Zeiten Napoleons wurde das Gebiet Teil der Frauenschaft bzw. Teil des
Landes Toskana. Ab dem Jahr 1815 wurde das Gebiet ein weiteres Mal Teil von
Toskana und wurde 1849 zum Landesteil Parma dazugeschlossen, bei dem es bis zum
Jahre 1859 blieb. Nach der Wiedervereinigung Italiens kam Bagnone entgültig zur
Provinz von Massa-Carrara und bekam letztendlich seine aktuell Größe mit der
Anektion der Fraktion von Orturano im Jahre 1894.
| data di creazione: | 07/01/2008 |
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| data di modifica: | 07/01/2008 |